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Die Kurzrezension * Vorwort * Prolog * Bezugsquellen * Der Weg zum Buch * Historie der Entstehung * Meinungen
Hans-Joachim Grünitz, Lausitzer des Jahrgangs 1954, erinnert sich an seine Zeit als Wehrpflichtiger und Reservist der Nationalen Volksarmee. Detailgetreu schildert er das Leben eines gewöhnlichen Soldaten, lässt unmittelbar teilhaben an Drill, Kommißgeschichten, gelegentlichen Vergnügungen und schwerwiegender Gewissensentscheidung. 1977 eingezogen, gelingt Grünitz ein authentischer und anekdotenreicher Blick auf den militärischen Alltag in der DDR der siebziger Jahre. Ende der achtziger Jahre erlebt er anlässlich einer Reserveübung die ersten Auflösungserscheinungen der sozialistischen Ordnung.
Das Vorwort, verfasst von Herrn Friedemann, ist als Leseprobe unter www.verlag-ludwig.de abrufbar. Das Buch ist dort zu finden in der Rubrik "Zeitgeschichte".
Im Oktober vor zwölf Jahren hatte ich per Befehl das letzte Mal offiziell eine Militäruniform zu tragen. Wir haben jetzt wieder Oktober. Es sind die letzten Tage dieses Monats im Jahr 2000 und es ist wohl dem trüben Herbstwetter geschuldet, dass ich mal wieder an meinem Schreibtisch sitze, um nun endlich die letzten Zeilen an diesem Buch zu schreiben.
Das Buch hat 136 Seiten, verfügt über ein Glossar, Broschur in der 3. Auflage. Zu beziehen in jeder Buchhandlung, in diversen Onlineshops sowie direkt beim Verlag unter www.verlag-ludwig.de
Wie oben bereits angedeutet war das Buch kein "Wunschkind". Im August 1998 begann ich aus einer Laune heraus meine Erlebnisse einfach nur aufzuschreiben, um sie meinen Freunden, Bekannten und Verwandten bei irgendeiner Gelegenheit vorzutragen. Das geschah bereits nach wenigen Seiten :-) und sofort wurde ich ermuntert, weiter zu schreiben. Also verbrachte ich monatelang Nächte und Wochenenden am Schreibtisch. Ein sehr gutes Hilfsmittel war der PC, ohne diesen hätte ich die Sache nicht bewältigt. Mehrere Dateien habe ich mir hierzu angelegt. Diese beinhalteten u.a. eine Gliederung, recherchierte Fakten, noch zu verarbeitende Erinnerungen als Notiz, damit ich „Blitzeinfälle“ nicht vergesse. Man muss bedenken, das Buch wurde etwa 20 Jahre nach Beginn dessen, worüber ich da schrieb, angefangen! Da kommen die Erinnerungen stückweise und „blitzartig“, nur leider nicht immer passend für das gerade in Arbeit befindliche Kapitel. Tja, und natürlich gab es eine Datei für die laufenden Texte. Mit dem PC kann man ja einfügen, löschen, hin und her schieben, wie es gerade gefällt. Das alles mit einer Schreibmaschine wäre mir dann doch zu mühselig gewesen. Vielleicht habe ich auch deshalb so lange gewartet mit der Schreiberei ;-) Später bekam ich ein kleines gebrauchtes Notebook geschenkt, was es mir ermöglichte auch in meinem geliebten FORT GREENHILL zu schreiben. Die Daten wurden dann entsprechend auf den heimischen PC übertragen. Mein Dank gilt noch heute dem Spender. Da ich nicht immer Lust hatte und „Kunstpausen“ großzügig einlegte, dauerte die Schreibphase über zwei Jahre. Daran kann man erkennen, dass ich vom Schreiben nicht lebe. Dann aber hatte ich ein stattliches Manuskript durch meinen Drucker gejagt und dachte, einen Versuch wäre es doch wert... An einen Verlag zu gelangen, welcher sich auch interessiert, ist in der Tat nicht so einfach. Bei mir hat es glücklicherweise aber mit dem 3. Anlauf geklappt. Habe mein Manuskript an Verlage geschickt, welche zu Militärthemen bereits veröffentlicht hatten. Der 1. Verlag lehnte höflich ab, man würde sich nur wissenschaftlich dem Thema nähern (mein Büchlein ist eine Erzählung). Der 2. Verlag meinte, dieses Buch sei gut, passe aber nicht in das Verlagsprogramm. Man empfahl es aber weiter, gab mir die Adresse und ich sendete mein Manuskript an den Verlag Ludwig. Herr Dr. Ludwig rief mich bereits 14 Tage später an und meinte, er hätte bereits ein Tagebuch aus dem NVA-Leben im Verlagsprogramm aber seine Leser wünschten sich noch mehr und weitergehende Informationen und er wäre interessiert an einer Veröffentlichung :- )))
Das Buch ist gedruckt und kommt in den Verkauf! :-)
Immer habe ich versucht ein Feedback zu erhalten und natürlich auch ein wenig Werbung zu machen ;-) Da bietet es sich natürlich an, Leser zu befragen, welche damals selbst die Zeit in der NVA erlebten. Im Internet gibt es das NVA-Forum, in welchem ich mein Büchlein vorgestellt habe. Hier bekam ich sofort Reaktionen und ich möchte sagen, überwiegend positive :-) Einige Leseproben und gleich die Meinungen dazu sind dort zu finden. Meinungsäußerungen sind erwünscht, egal welche! Ich bitte dazu die angegebene e-Mail-Adresse zu benutzen. Bei Vorliegen einer Einverständniserklärung können die Meinungsäußerungen unten angefügt werden, vorausgesetzt, ich müsste die nächste Auflage nicht in die Mülltonne kloppen ;-) Eine Lesermeinung (anonym, entnommen aus einer Online-Buchhandlung): Nun freilich, das Leben des hier EINGEZOGENen ist nicht heroisch oder besonders spektakulär verlaufen, es handelt sich hier auch nicht um einen Berufssoldaten. Jedoch hat der Autor ganz andere Beleuchtungspunkte im Sinn, als pures Abenteuer. Mit feinem Gespür werden Alltagssituationen, menschliche Charaktere, wie sie nur in einer Armee zu Tage treten, mit Humor und auch Nachdenklichkeit in den Fokus gestellt. Dabei ist das Erlebte gar nicht mal so unspektakulär: eine glimpflich abgelaufene Entscheidung hat den Werdegang des Autors bestimmt und der war anders, als manch einer gedacht hätte, sehr amüsant! Das Buch durchzieht eine gezielte Satire, welche mit "Jammern" nun gar nichts zu tun hat. Es bewahrt ein Stück Geschichte, welche bald niemand mehr kennen wird; wobei sich so mancher Soldat in anderen Armeen auch heute noch wiedererkennen dürfte. Hier werden weder Offiziere noch Soldaten in eine Schublade gesteckt, sondern differenziert betrachtet. Das Buch ist gut zu lesen, die bildhafte, kurzweilige und lockere Beschreibung von vielen Lesern gelobt, nunmehr in der 3.Auflage, und ganz und gar nicht "überflüssig"! | ![]() | ||||
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